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Ostfriesische Volksbank eG und die Seeschifffahrt

Anfang der 80er Jahre, als viele der heute bekannten Reedereien der Ems-Achse gegründet wurden intensivierte sich der Aufbau des Seeschifffahrtsgeschäftes in der Ostfriesischen Volksbank. Mit dem Wachstum der Reedereien wuchs auch die Bedeutung der Schifffahrt in unserer Bank.

Schifffahrt in Leer (Ostfriesland)

Die Stadt Leer (Ostfriesland) ist bereits seit Jahrhunderten durch den Handel geprägt. Nach Hamburg ist die Stadt Leer der zweitgrößte Reedereistandort in der Bundesrepublik Deutschland. Dies liegt zum einen daran, dass in der Vergangenheit diverse Absolventen des hiesigen Instituts für Schifffahrt den Einstieg in das Reedereigeschäft wagten. Aber auch die Bereitschaft der örtlichen Banken, diese Existenzgründer zu stützen, ist ein maßgeblicher Faktor dieses Erfolges. Inzwischen sind dem Standort Leer mehr als 400 Schiffe des deutschen Seeschiffsregisters zuzuordnen.

Schifffahrt in Haren (Ems)

In Haren (Ems) – dem drittgrößten Reedereistandort der Bundesrepublik – sind mittlerweile etwa 24 Reedereien ansässig, welche mehr als 300 Schiffe bereedern. Weiterhin sind in Haren fast 50 Binnenschiffe beheimatet, die das Wasserstraßennetz ganz Europas befahren.

Schifffahrt in Emden

Der flächenmäßig größte niedersächsische Hafen ist in Emden, dessen Kerngeschäft heute die Automobillogistik ausmacht. Mit einem Umschlag von rd. 1 Mio. PKW pro Jahr hat sich der Emder Hafen zu dem drittgrößten europäischen Verladehafen entwickelt. Vor ihm stehen nur noch Zeebrügge und Bremerhaven.

Bis heute betreuen wir die Reedereien entlang der Ems-Achse im Rahmen unserer Hausbankfunktion. Uns ist es dabei wichtig, engen Kontakt mit den Reedereien zu pflegen. Die intensiven Verbindungen und kurze Entscheidungswege versetzen uns in die Lage, schnell im Sinne des Kunden agieren zu können – nicht nur in Boomphasen. Auch in schwierigen Zeiten stehen wir unseren Kunden loyal mit Rat und Tat zur Seite.

Unser Fokus liegt v.a. auf der Finanzierung von Seeschiffen. Unser Portfolio erstreckt sich dabei aktuell auf knapp 180 Schiffe, und verteilt sich wie folgt:

Stand: 30.06.2016